0

Buchtipps

Pflicht, Kür und Leidenschaft jeder BuchhändlerIn ist das Finden, Lesen und Empfehlen von Büchern, die uns begeistern und unterhalten, die uns an Grenzen führen und Fenster zu anderen Welten öffnen, die unseren Horizont erweitern, uns dabei helfen die Welt besser zu verstehen, die uns "nachlaufen", die uns verändern, die uns sprachlich und inhaltlich beeindrucken, die wir gerne und unbedingt mit Anderen teilen möchten. An dieser Stelle möchte ich Ihnen meine Fundstücke dieser Art vorstellen. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

 

Hinter einem düsteren Cover befindet sich ein unerwartet interessanter und unkonventioneller Krimi. Im Mittelpunkt: eine junge Frau, die nur  durch das beherzte Eingreifen ihrer Lehrerin davor bewahrt wurde, als Junkie unter einer Brücke zu landen.

Eine Villa zu besitzen ist für Cyril Teil und Beweis eines besseren Lebens. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende „Holländerhaus“ kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder.

Eine Welt voller Schönheit, Ästhetik, Poesie und Stille: Die geheimnisvolle Winterkönigin schwebt auf dem Rücken eines blauen Fisches durch die Lüfte, der weiße Bär wacht über ihre Träume, und ein Fuchs tanzt mit ihr in der Winternacht. Dies ist ihr paradiesisches Reich.

Im englischen Städtchen Lafferton ist die Welt noch in Ordnung. Jede kennt jeden und die Menschen führen ein beschauliches Leben. Doch dann verschwinden innerhalb weniger Tage nach und nach Menschen: Junge, Alte, Frauen und Männer. Nachdem die örtliche Polizei zu Beginn der Serie, dem Verschwinden einer alleinstehenden Frau keine allzu große Bedeutung beimisst, ist es einzig die neue zugezogene Polizistin Freya Graham, die den Vermisstenfall mit einigen bösen Vorahnungen verfolgt.

Das „Lieblingsbuch der Unabhängigen" Buchhandungen in Deutschland 2020!

Auf 1670 Meter Höhe gelegen ist der Innerleit der höchste Hof im Südtiroler Tiefenthal. Als dort im Jahr 1944 der alte Josef Breitenberger stirbt und sein Sohn, der Erbe des Hofes, nicht aus dem Krieg zurückkehrt, übernimmt Rosa, die Tochter des alten Breitenberger, den Hof. Niemand im Ort glaubt, dass sie es schaffen kann. Eine Frau. Alleine. Doch im Leben von und mit der Natur findet Rosa ihre Bestimmung und hält an ihrem Hof in den Bergen fest, selbst als sich die Möglichkeit bietet, anderswo ein weniger einsames, leichteres Leben zu führen.

Frida ist laut und weiß, was sie will. Sie brüllt, sie flucht, sie ist derb und gerne auch mal zotig. Sie demonstriert mit den Kommunisten auf den Straßen von Mexiko-Stadt, trinkt viel zu viel Tequila, feiert die Feste, wie sie fallen, liebt Männer und Frauen – und das alles mit einem von Schmerzen gequälten und verkrüppelten Körper. Sie malt ihren Schmerz, ihre Leidenschaft und ihre Lebensfreude und revolutioniert mit ihren außergewöhnlichen, knallfarbigen und häufig verstörenden Bildern die Kunst ihrer Zeit.

Henrietta weiß, dass nebenan ein Mörder wohnt. Sie und ihr Mann Lloyd sind eben erst in die Bostoner Vorstadt gezogen, als sie während eines Dinners im Haus ihrer Nachbarn einen unglaublichen Fund macht: eine Trophäe, die von einem Tatort verschwand, an dem ein junger Mann ermordet wurde. Dass der sympathische Lehrer Matthew im Besitz dieses Objekts ist  - für Hen der untrügliche Beweis, dass er in die Tat verwickelt war. Heimlich beginnt sie, Matthew zu beschatten.

Kya ist 6 Jahre alt, als ihre Mutter mit zwei Koffern in der Hand sie und ihre fünf Geschwister verlässt. Irgendwann sind auch die älteren Geschwister weg und Kya alleine mit ihrem trunksüchtigen Vater. Die Natur des Marschlandes, in dem ihre Familie seit langer Zeit lebt, wird ihr Freund und ihr Zuhause. Sie beobachtet die Seevögel, Fische, Pflanzen und die Muscheln am Ufer. Zu Menschen hat Kya wenig Kontakt, eine Schule besucht sie nicht.

Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben?