Beschreibung
***»>Eine von so vielen wirkt wie eine einfache Geschichte, doch selten sind die Verfolgung und ihre Auswirkungen so klar zwischen zwei Buchdeckeln dargestellt worden.« (Aus dem Vorwort von Raul Hilberg)*** Berlin, 1943: Marion Samuel war 11 Jahre alt, als sie deportiert und ermordet wurde. Lange war sie nur ein weiterer von Hunderttausenden von Namen. Doch der Historiker Götz Aly zeigt in seiner bewegenden Spurensuche, dass es auch möglich ist, die Geschichte von scheinbar gesichtslosen Opfern des Holocaust zu erzählen. Ein Buch für das Erinnern und gegen das Vergessen.
Über Götz Aly
Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Bei S. Fischer erschienen von ihm u.a. 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933« sowie 2013 »Die Belasteten. >Euthanasie 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte«. Im Februar 2017 erschien seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880¿1945«. Für dieses Buch erhielt er 2018 den Geschwister-Scholl-Preis. Literaturpreise: HeinrichMannPreis für Essayistik der Akademie der Künste Berlin 2002 MarionSamuelPreis 2003 Bundesverdienstkreuz am Bande 2007 National Jewish Book Award, USA 2007 LudwigBörnePreis 2012 Estrongo Nachama Preis für Zivilcourage und Toleranz 2018 GeschwisterSchollPreis 2018 MaxHerrmannPreis 2020 Raul Hilberg (1926-2007) mußte 1939 mit seinen Eltern über Kuba in die USA auswandern. Er studierte u.a bei Franz Neumann (»Behemoth«) und gehörte zu den ersten Wissenschaftlern, die mit den in die USA überführten deutschen Akten aus der NS-Zeit arbeiten konnten. Hilberg lehrte bis zu seiner Emeritierung 1991 Politikwissenschaften an der University of Vermont in Burlington. Er verstarb am 4.8.2007. Literaturpreise: Auszeichnungen: 1955: Clark F. Ansley Award, Columbia University, für die beste humanistische Dr.-Arbeit 1968: Anisfield-Wolf Award, Taturday Review of Literature 1985: Jewish Book Award, für das herausragende Buch des Jahres zum Thema Holocaust 1994: Bernard Heller Prize, Hebrew Union Collage, Cincinnati 1996: Premio Acqui Storia, Stadt Aqui Terme, Preis für Geschichte 1997: Premio Viareggio, Preis der Kategorie Internationales Buch 1999: Marion Samuel Preis der "Stiftung Erinnerung" (erstmalige Vergabe) 2002: Geschwister-Scholl-Preis, Verband Bayerischer Verlage und Buchhandlungen e. V. zus. m. der Stadt München 2002: Großes Bundesverdienstkreuz Ehrendoktor der Universität Wien
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Viel Vergnügen bei der Lektüre und freundliche Grüße,
Franzis Hensch