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Diane Setterfield, Was der Fluss erzählt

Eine stürmische Winternacht im ländlichen England des späten 19. Jahrhunderts:  Es ist die Nacht der Wintersonnenwende, die längste Nacht im Jahr, die Nacht in der geheimnisvolle Dinge geschehen können. Und so geschieht es, dass sich die Tür des uralten Wirtshauses "Swan" an der Themse öffnet und ein schwer verletzter Mann mit einem toten Kind auf dem Arm hineinstolpert. Schnell wird Rita, Hebamme und Krankenschwester, gerufen, doch sie kann nur den Tod des vermutlich vierjährigen Mädchens feststellen. Kurze Zeit später aber beginnt das Kind wieder zu atmen. Ein Wunder? Zauberei? Oder gibt es gar eine medizinische Erklärung? Zu wem gehört das Mädchen überhaupt? Schnell spricht sich das "Wunder" in der Gegend herum und mehrere Familien glauben in dem stummen Kind ihre vermisste Tochter, Enkelin oder Nichte wieder zu erkennen. Eine lange Spurensuche beginnt.

Was für ein sprachlich und dramaturgisch grandioses Kunststück die britische Autorin Diane Setterfield hier vollbringt: Ein kriminalistisches Rätsel, das nicht nur in finstere Ecken weist, sondern dem auch etwas Wundersames anhaftet und damit abergläubisches Gemunkel hervorruft. Zu einer Zeit, in der man im aufgeklärten England des 19. Jhdt. längst nicht mehr nur an Märchen und Mythen glaubt. Auf verschlungenen Wegen und aus verschiedenen Perspektiven wird das gestellte Rätsel meisterlich fabulierend und äußerst unterhaltsam am Ende schließlich gelöst. Das ist ganz großes Erzählkino!

 

Roman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783896673299
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